Implantaologie für Patienten

Die Implantologie befasst sich im Kern mit dem Einbringen künstlicher Zahnwurzeln in den Kiefer zum Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne. Gegebenenfalls können Implantate auch gesetzt werden, um eine Voll- oder Teilprothese auf einem komplett oder teilweise zahnlosen Kiefer zu befestigen. Implantate sind medizinisch und wissenschaftlich seit Jahrzehnten als erfolgreiche Behandlungsmethode anerkannt. Unabhängige Informationen erhalten Sie auch unter www.implantat-berater.de

Indikation

Die Indikation zum Einsetzen von Zahnimplantaten kann  bei Einzelzahnlücken, bei teilbezahntem Kiefer oder bei Zahnlosigkeit gestellt werden. Der Zahnersatz kann festsitzend oder herausnehmbar gefertigt werden. Bitte besprechen Sie die Behandlungsmöglichkeiten mit Ihrem Zahnarzt/ärztin oder vereinbaren Sie einen ausführlichen Beratungstermin.

Vorteile von Implantaten

Im Allgemeinen hat die Implantologie deutliche Vorteile gegenüber Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz. Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden und werden nicht durch zusätzliche Kräfte belastet, da die Implantate die Stützfunktion der fehlenden Zähne übernehmen und den Zahnersatz tragen.
Wenn Zähne im Kiefer fehlen, kann es zu einem Knochenschwund am Kiefer kommen. Ein Implantat beugt durch die Fixierung im Kiefer dem Knochenschwund, wie er unter herkömmlichen Brücken entstehen kann, vor.

Funktion

Üblicherweise wird ein Implantat mit einem Schraubgewinde in den Knochen eingebracht, so dass der umgebende Knochen mit der Implantatoberfläche verwachsen kann. Diese "künstliche Wurzel" gibt später dem Zahnersatz halt.

Qualität und Sorgfalt

Wir setzten in unserer Praxis ausschließlich Markenprodukte ein. Diese Implantatsysteme bieten eine hohe Verarbeitungsqualität und Herstellergarantie.
Grundsätzlich können Implantate sehr schonend in örtlicher Betäubung gesetzt werden. Neben einer örtlichen Betäubung bieten wir diese Eingriffe auch in Sedierung oder unter Vollnarkose an.
Generell planen wir Ihre Implantation individuell und ausführlich. Moderne Diagnoseverfahren, wie z.B. die digitale Volumentomographie sind die unerlässliche Basis für den erfolgreichen Verlauf Ihre Behandlung.

Ablauf der Behandlung

An dem im Beratungsgespräch vereinbarten Termin führen wir den geplanten Eingriff durch. Im Anschluss kann eine Schwellung auftreten, die nach ca. 3-4 Tagen zurückgeht. Für diese Zeit erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Eine Woche nach dem Eingriff werden etwaige Fäden entfernt.

Einheilung

Jeder Mensch und jeder Eingriff ist individuell. Grundsätzlich ist das Ziel immer eine gelungene Einheilung - die Osseointegration. Damit eine möglichst sichere Einheilung erfolgt, lässt man die Implantate eine bestimmte Zeit unterhalb der Schleimhaut im Kieferknochen einheilen.
Neue Verfahren und Erkenntnisse lassen aber auch in speziellen Einzelfällen Verfahren mit  verkürzten Einheilzeiten zu.